Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Bundesländer haben sich auf eine Verlängerung bzw. Verschärfung der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verständigt. Es seien einschneidende Maßnahmen, die allerdings auch „absolut notwendig“ seien, so die Kanzlerin laut Mitteilung der Regierung zu den Beratungsgesprächen.
Erklärtes Ziel der erneuten bzw. weiteren Einschränkungen sei es, dass die 7-Tage-Inzidenz auf unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gesenkt werden könne, um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen. Derzeit liegt dieser Wert laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) bundesweit bei ca. 127, in einigen Regionen ist er jedoch um ein Vielfaches höher. Zudem zählt das RKI aktuell über 21.200 Neuinfektionen am Tag (Stand 06.01., 11:00). Wie sich die Besuche rund um Weihnachten und den Jahreswechsel ausgewirkt hätten, sei Experten des RKI zufolge erst ab dem 17. Januar ablesbar.
Ende Oktober des vergangenen Jahres hatten Bund und Länder zunächst einen Teil-Lockdown beschlossen, welcher Mitte Dezember bis zum 10. Januar ausgedehnt und mit Schließungen im Einzelhandel verschärft wurde. Dies soll beibehalten werden, die nun beschlossenen Regelungen gelten dann zunächst bis zum 31. Januar. Der stationäre Einzelhandel ist angesichts dieser Aussichten verzweifelt.
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Und nein, ich bin nicht egoistisch, weil mir die Gesundheit anderer egal ist, aber ich stelle in Frage, warum eine Fahrt zur Arbeit >15KM vollkommen in Ordnung geht, während die private Fahrt >15KM 100% Corona auslösen kann?
Ich als Selbstständiger bin privilegiert, toll, denn so darf ich als einer der wenigen dennoch in den geschlossenen Baumarkt zum einkaufen.
Corona kennt also Grenzen. So lange es mit Arbeit zu tun hat, ist alles erlaubt und Corona "harmlos".
Corona ist eigentlich auch nur nachtaktiv, denn zur Ausgangssperren zeit ist das Risiko an Corona zu erkranken am Höchsten. Nicht tagsüber während der Hauptarbeitszeit.
Dass gerade sehr viele Einzelhändler Hygienekonzepte letztes Jahr teuer erarbeitet und erkauft haben, um dann am Ende doch schließen zu dürfen, interessiert nicht. Wo ist der Nachweis, dass durch das Einkaufen im Einzelhandel Corona-Hotspots entstehen?
Und keiner sollte daran denken, dass am 31. Januar gelockert wird.
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