Der Online-Modehändler Zalando kann auf ein äußerst erfolgreiches drittes Quartal blicken. Die jetzt veröffentlichten Geschäftszahlen des Unternehmens zeigen einen Umsatzanstieg von 21,6 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT liegt bei 118,2 Millionen Euro. Durch die extrem verbesserten Umsatzkosten sowie die Effizienzsteigerung in der Logistik kann Zalando eine höhere Profitabilität im dritten Quartal verzeichnen, auf Grundlage dessen hat der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr 2020 angehoben und geht nun von einem Umsatzwachstum zwischen 20 und 22 Prozent, sowie einem bereinigten EBIT zwischen 375 und 425 Millionen Euro aus.
Wie Finanzvorstand David Schröder betont, war Zalando deutlich besser auf die zweite Welle der Corona-Pandemie vorbereitet, in den letzten Wochen stieg vor allen die Nachfrage an den digitalen Angeboten. Aber auch die starke Entwicklung des Partnerprogramms sowie der Zalando Lounge haben maßgeblich zum Umsatzwachstum beigetragen. „Wir investieren auch weiterhin, um unser starkes Wachstum über das Jahr 2020 hinaus voranzutreiben. Dabei folgen wir unseren strategischen Prioritäten: Ausbau unseres aktiven Kundenstamms, Vertiefung der Beziehungen zu unseren Kunden und die Transformation zur Plattform”, so Schröder zu den Plänen von Zalando.
Der Modehändler will in den aktuellen schweren Zeiten auch seine Partner unterstützen und verzichtet bis Ende des ersten Quartals 2021 auf alle Provisionen für das Connected Retail-Programm und bietet den Händlern außerdem eine vorzeitige Auszahlungen an. Den Erfolg des dritten Quartals will Zalando aber auch an seine Mitarbeiter weitergeben und hat sich dafür entschieden, allen 14.000 Angestellten einen Bonus von 500 Euro zu zahlen.
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