Die Baumarktkette Hornbach hat durch die Coronakrise einen starken Anstieg in seinem Online-Geschäft erlebt. Das Unternehmen reagierte auf die veränderte Marktsituation offenbar schnell und hat sein Click&Collect-Modell entsprechend zügig angepasst. Zudem testete das Unternehmen ein Liefermodell, bei dem die eigenen Mitarbeiter aus den Baumärkten die online bestellte Ware zu den Kunden lieferten, berichtet EcommerceNews.eu.
Das Unternehmen habe sich dazu entschlossen, seine Mitarbeiter für die Auslieferung der Produkte einzusetzen, nachdem die Filialen wie viele andere stationäre Geschäfte als Reaktion auf die Coronakrise vorübergehend schließen mussten. Die Mitarbeiter waren plötzlich ohne Arbeit, aber die Online-Bestellungen nahmen stark zu. Also wurden die Mitarbeiter zum Picken, Packen und Ausliefern eingesetzt.
Diese Umstellung der Strategie wirkt auch deshalb beeindruckend, weil Hornbach – wie viele andere Anbieter im Do-it-yourself-Geschäft – den Einstieg in den Online-Handel zunächst einigermaßen verschlafen hatte: Obwohl die erste Filiale des Unternehmens 1968 eröffnet wurde, ging der erste Online-Shop erst 2010 an den Start. Das Online-Geschäft hat Hornbach dann aber schnell ausgebaut.
„Es ist uns sehr wichtig, dass wir unsere stationären Filialen und die Online-Shops kombinieren können. Wir wollen ein stabiles Offline-Geschäft und eine stabile Online-Plattform haben. Letztendlich bedeutet das, dass die Kunden mehr Auswahl haben“, erklärt Hornbach-Sprecher Florian Preuß.
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