Die Coronakrise belastet die Wirtschaft in Deutschland, aber die Auswirkungen im zweiten Quartal waren geringer als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte zwar in den betreffenden drei Monaten um 9,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, erste Schätzungen des Statistischen Bundesamts gingen aber noch von einem Rückgang von 10,1 Prozent aus. Wie die Zeit berichtet, handelt es sich dennoch um den stärksten Rückgang seit 1970, als die vierteljährlichen Berechnungen begonnen wurden.
Grund für den Rückgang der Wirtschaftsleistung seien vor allem die Maßnahmen zur Eingrenzung der Pandemie, die im März und April ergriffen wurden und weite Teile der Wirtschaft eingeschränkt hatten. Geschäfte, Hotels und Restaurants mussten schließen, die Produktion in Fabriken wurde eingestellt oder verringert, die Event-Branche wurde stillgelegt. Die Maßnahmen wirken stellenweise noch bis heute nach, der Tourismus kam im Laufe des Sommers langsam wieder ins Rollen – Großveranstaltungen sind allerdings noch immer Zukunftsmusik.
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