50 Milliarden Euro. So viel Geld hatte der Bund für Direktzahlungen an kleine und mittelständische Unternehmen Anfang März bereitgestellt, um sie durch die Coronakrise zu bringen. Die Soforthilfe-Zuschüsse wurde vor knapp einem halben Jahr – in für deutsche Behörden atemberaubender Geschwindigkeit – beschlossen und verfügbar gemacht. Inzwischen wurde die Soforthilfe zu den Überbrückungshilfen ausgebaut. Dafür standen dann zu Beginn im Juni immer noch 25 Milliarden Euro zur Verfügung.
Und auch dieses Geld ist offenbar noch lange nicht aufgebraucht: Von den 25 Milliarden Euro seien bisher erst 14,3 Milliarden in Anspruch genommen worden, berichtet die Zeit. Das habe die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung aus Regierungskreisen erfahren. Auch vom Garantierahmen in Höhe von 100 Milliarden Euro, mit dem die KfW für Überbrückungskredite der Hausbanken bürgt, seien bisher erst 44,2 Milliarden Euro bewilligt worden.
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