Gründer versteigern ihr StartUp bei Ebay – nicht zum ersten Mal

Veröffentlicht: 19.08.2020
imgAktualisierung: 19.08.2020
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 3 Min.
19.08.2020
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Ebay
© Nopparat Khokthong / Shutterstock.com
Die Gründer von The Art of Shampoo versteigern ihr StartUp bei Ebay. Es ist das zweite Mal, dass sie ein Unternehmen so verkaufen.


Die Gründer von The Art of Shampoo versteigern ihr StartUp derzeit auf Ebay. Bei dem Unternehmen handelt es sich der Beschreibung des Teams zufolge „um einen Conversion-optimierten Online-Shop, der Frauen ein personalisiertes Shampoo für genau ihre Bedürfnisse anbietet“. Das Shampoo kann als Einzelbestellung oder im Abo bestellt werden – der Betreiber des Shops habe gerade mit dem Abo gute Möglichkeiten, die Kundinnen schnell an sich zu binden, argumentieren die Gründer.

Neben dem Shop wird auch die Produktpalette von The Art of Shampoo angeboten. Es gebe eine etablierte Verbindung zu einem Hersteller, der die Produkte und Rezepturen unter dem Markennamen herstellen könne. Das Angebot richte sich explizit an etablierte Marken, die ihre Konzept online weiter ausbauen wollen, und StartUp-Teams, die schon immer einen Online-Shop betreiben wollten, aber Schwierigkeiten bei der Konzeption und Umsetzung haben.

Der Entschluss zum Verkauf von The Art of Shampoo wurde dabei während der Coronakrise gefasst. Die Pandemie habe „auch unser Leben auf den Kopf gestellt“, heißt es dazu in dem Angebot. „Die Geschäftsmodelle unserer Unternehmen konnten während des Lockdowns schlichtweg nicht betrieben werden. Da wir aber nicht einfach die Füße stillhalten wollten, haben wir uns entschlossen, alle unsere Erfahrungen in ein völlig neues Konzept zu stecken.“

Für die Gründer ist es nicht der erste Verkauf eines StartUps bei Ebay: Vor drei Jahren wurde das Rasur-StartUp KingofGents ebenfalls bei Ebay versteigert und ging für rund 23.000 Euro an den Höchstbietenden. Wichtig sei den Gründern nach eigenen Angaben, dass die Shops nach dem Verkauf auch weiterbetrieben werden. 

Alipay-Betreiber bereitet Börsengang vor

Die Alibaba-Tochter Ant Group bereitet offenbar den größten Börsengang der Geschichte vor, wie t3n berichtet. Der Börsengang, der komplett in China durchgeführt werden soll, dürfte über 20 Milliarden Dollar erlösen, heißt es weiter. Der Schritt könne bereits im September vollzogen werden, der Alipay-Betreiber habe ein Doppellisting an den Börsen Shanghai und Hongkong beantragt.

Es wäre das erste Mal, dass ein chinesisches Unternehmen dieser Größe seinen Börsengang nicht an einer der bekannten US-Börsen durchführt. Alibaba selbst hatte seinen IPO 2014 an der Wall Street vollzogen. Die Entscheidung der Ant Group, sich auf chinesische Börsen zu beschränken, könne als Ausdruck der wirtschaftlichen und politischen Spannungen zwischen den USA und China gewertet werden.

Prozess um Drogen-Online-Shop startet

Vor einem Jahr wurde der größte Online-Drogen-Shop in Deutschland zerschlagen, nun startet der Prozess gegen die mutmaßlichen Hintermänner. Laut Internet World handelt es sich um sieben Angeklagte, die als internationale Bande und in unterschiedlichen Rollen den Shop im Internet und Darknet betrieben haben sollen. Dafür seien „kiloweise Drogen“ aus den Niederlanden nach Deutschland gebracht worden. 

Die meisten Angeklagten wollen offenbar vor Gericht aussagen. Die Anklage geht von 320 Taten aus, die zwischen September 2017 und Februar 2019 begangen worden sein sollen. Den Angeklagten werde vor allem „bandenmäßiges unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge“ vorgeworfen. Die insgesamt elfköpfige Gruppe soll unter anderem mit rund 130 Kilo Amphetamin, 42 Kilo Cannabis sowie weiteren Drogen gehandelt haben.

Veröffentlicht: 19.08.2020
img Letzte Aktualisierung: 19.08.2020
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

KOMMENTARE
5 Kommentare
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Sophie
14.11.2020

Antworten

Die Seite funktioniert zwar unter dem Link, dennoch können Bestellvorgänge nicht abgeschlossen werden. Ich kann die Betreiber der Seite leider weder über Facebook, noch über E-Mail erreichen. Eine Telefonnummer ist nirgendswo angegeben.
Peter
19.08.2020

Antworten

Also unter the-art-of-shampoo.com/ gibt es keinen Online-Shop...
nur eine WordPress-Fehlermeldung.

Habt Ihr das Angebot überprüft, bevor ihr hier die Werbetrommel rührt und hunderte Leser auf die E-Bay Seite leitet?

______________


Antwort der Redaktion:

Hallo Peter,

danke für deine Nachfrage. Du kannst gern mal the-art-of-shampoo.com/ probieren, bei uns hat der Link funktioniert.

Beste Grüße,
die Redaktion
Dirk
19.08.2020

Antworten

Zu: Die Gründer von The Art of Shampoo versteigern ihr StartUp derzeit auf Ebay...
Man muss sich ja fragen, wieso Corona das Geschäftsmodell eines Onlineshops für persoonalisiert e Shampoos beeinträchtigt?
Und wie will man bei einem rechtsgültigen Ebay-Verkauf von Marke, Shop etc. verhindern, dass z.B. ein Mitbewerber die Auktion gewinnt, um die Marke dann vom Markt zu nehmen.
Es scheint sich hier vielmehr um so eine Inkubator-Schle uder für fragwürdig bis mittelprächtige Onlineshop-Idee n zu handeln. Frühere "Erfolgsprojekt e" wie King of Gents jedenfalls wurde inzwischen mehrfach weiterverkauft. Vermutlich nicht, weil's so gut läuft. Und ob die Welt Services wie [Anm: Link von der Redaktion entfernt] wirklich braucht, darf man auch bestreiten...
Stefan
19.08.2020

Antworten

Ich kann weder bei Ebay noch auf der Seite von von The Art of Shampoo ein Impressum öffnen, bestellen kann ich schon gar nicht nach der Haaranalyse, denn es kommen lediglich Fehlermeldungen von WordPress...da hätte ich bedenken als Ersteigerer, was für einen hoch professionellen Shop ich da bekomme...
Jens
19.08.2020

Antworten

Die Website/der Shop www.the-art-of-shampoo.com gibt eine Fehlermeldung aus.
Kein gutes Zeichen bezüglich der technischen Umsetzung.

__________


Antwort der Redaktion:

Lieber Jens,

bei uns funktioniert es, probiere mal: the-art-of-shampoo.com/

Beste Grüße,
die Redaktion