Als vor wenigen Wochen neue Entwicklungen rund um die angeschlagene Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof laut wurden, ging man davon aus, dass insgesamt 62 der 172 Warenhäuser geschlossen werden müssten. Verdi äußerte damals, dass wohl 6.000 Beschäftigten von diesen Schließungen betroffen seien.
Doch nun gibt es offenbar Hoffnung für einige Standorte: Wie Reuters Online berichtet, kann der Geschäftsbetrieb in wohl sechs totgeglaubten Warenhäusern mit etwa 750 Mitarbeitern doch noch weitergeführt werden. Dies habe Miguel Müllenbach, Chef von Galeria, am vergangenen Freitag in einem Brief an die Mitarbeiter verlauten lassen. Verdi zeigte sich erfreut: „Das ist eine gute Nachricht für die betroffenen Beschäftigten und für die Städte“, wird Orhan Akman, Bundesfachgruppenleiter Einzelhandel, zitiert. Für die 56 Warenhäuser, denen die Schließung bevorsteht, wolle die Gewerkschaft kämpfen.
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