Ceconomy, Mutterkonzern von MediaMarkt und Saturn, leidet stark unter der Coronakrise und war bereits davor in Schieflage geraten. Nun werden aus Aktionärskreisen Stimmen laut, die schnellstmöglich eine neue Strategie für die angeschlagene Elektronikhandelsholding fordern. Man sei „der Meinung, dass eine Strategie auf den Tisch muss“, äußerte Reuters zufolge ein Sprecher der Convergenta, dem Minderheitseigner von MediaMarkt und Saturn. Convergenta ist mit 21 Prozent an MediaMarktSaturn beteiligt.
Schon zuvor hatte Thomas Schmidt, Chef des mit einem Anteil von 22,7 Prozent größten Einzelaktionärs bei Ceconomy, Haniel, gefordert, dass Interimschef Bernhard Düttmann die mehrfach angekündigten Zukunftspläne endlich präsentieren müsse. Haniel will künftig mehr Einfluss auf die Geschäfte nehmen, Thomas Schmidt ist die Abhängigkeit von den Filialen zu groß. Eine neue Strategie müsse von allen Gesellschaftern unterstützt und zügig umgesetzt werden, erklärte auch der Convergenta-Sprecher.
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