Anfang April hatte die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof Schutzschirmverfahren eingeleitet, um in Eigenverwaltung das Unternehmen zu sanieren. Zuletzt gab das Unternehmen die Schließung von 62 der insgesamt 172 Standorte bekannt. Dagegen hatte sich u. a. die Gewerkschaft Verdi gestemmt.
Nun konnte sich Verdi mit der Karstadt Feinkost GmbH auf einen Sozialtarifvertrag verständigen. Demnach sei es gelungen, „dass mindestens 26 Filialen erhalten bleiben und es für vier weitere Filialen Hoffnung auf den Erhalt gibt“, zitieren dpa/Süddeutsche Zeitung hierzu den Verdi-Bundesfachgruppenleiter Orhan Akman. Aufgrund der anderen Standortschließungen werden jedoch 637 Beschäftigte ihre Anstellung verlieren.
Des Weiteren hat der Karstadt-Kaufhof-Eigentümer Signa angekündigt, die Sanierung des Unternehmens mit einem Betrag in Höhe von 366 Millionen Euro zu unterstützen. Davon zahle der Immobilieninvestor aus Österreich allein 200 Millionen Euro Mietzuschuss an den Warenhauskonzern, heißt es in der Wirtschaftswoche. Das Sanierungsverfahren werde kommende Woche formal eröffnet.
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