Um die Amerikaner in der Coronakrise zu unterstützen, hat die US-Regierung Direkthilfen im Wert von 269 Milliarden US-Dollar ausgezahlt. Insgesamt wurden 160,4 Millionen Zahlungen getätigt. Allerdings ging ein Teil davon an bereits Verstorbene. Wie die Zeit berichtet, sollen fast 1,1 Millionen tote Bürger Soforthilfen von zusammengenommen 1,4 Milliarden Dollar erhalten haben. Oft wurde der Tod erst zu spät beim Finanzamt bekannt, der vermeintlich noch lebende Steuerzahler hatte die Zahlung dann bereits erhalten. Aus rechtlichen Bedenken hat die Steuerbehörde IRS wohl auch nicht das Sterberegister zurate gezogen.
Bereits im Mai erhielten die Angehörigen dann die Aufforderung von der Behörde, das Geld zurückzuzahlen. Allerdings ist nicht ganz klar, ob es überhaupt zurückgegeben werden muss.
Kommentar schreiben