Bereits am 1. April reagierte Zalando auf die Coronakrise und passte das Connected-Retail-Programm an. Partnern des Programms wurde dabei etwa die Kommission erlassen. Die Änderung, die ursprünglich nur bis zum 31. Mai laufen sollte, wurde nun bis Ende 2020 verlängert und wird außerdem auf weitere Märkte ausgeweitet.
Wie das Unternehmen mitteilt, gilt die Regelung ab dem 1. Juli auch für Polen, Schweden und Spanien. Zalando verzichtet auf eine Provision und zahlt Umsätze wöchentlich an die Partner aus, damit diese handlungsfähig bleiben.
Dabei wird bei neuen Partnern für zwei bzw. drei Monate auf die Provision verzichtet, die wöchentlichen Auszahlungen gelten bis Ende des Jahres für alle Partner. „Die Krise ist noch nicht vorbei und die Händler sehen nach wie vor spürbare Auswirkungen auf ihr Geschäft“, erklärt Carsten Keller, Vice President Direct-to-Consumer bei Zalando. Da sich die Innenstädte nur langsam wieder füllen, wolle man diejenigen Händler unterstützen, „die von der Krise am härtesten getroffen wurden: stationäre Händler“.
An die Zalando-Plattform sind aktuell mehr als 1.800 Händler abgeschlossen, dem Konzern zufolge werden pro Tag 41.000 Bestellungen verschickt. Via Connected Retail werden seit dem Jahr 2016 Händler an die Plattform angebunden. Stationäre Händler und Marken mit mindestens einem Ladengeschäft können an dem Programm teilnehmen.
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