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Nachhaltigkeit ist nicht nur ein vorübergehender Trend, der seit einigen Monaten (bzw. Jahren) durch die Branche weht und bald wieder in der Versenkung verschwindet. Vielmehr scheint sich Nachhaltigkeit tatsächlich zu einem langfristigen Credo zu entwickeln, dem sich immer mehr Unternehmen verpflichtet fühlen und das sie sogar zu einem Teil ihrer Firmenphilosophie und -identität machen. Getrieben wird diese Entwicklung hin zu grünerem Handel und größerem Umweltbewusstsein unter anderem durch ein verändertes Kaufverhalten und sich wandelnde Wünsche der Kunden.
Kein Wunder also, dass in jüngster Vergangenheit viele StartUps aus der Taufe gehoben wurden, die mit der Gesamtheit ihrer Geschäftskonzepte für eine nachhaltige Lebensweise eintreten: Ob nun der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung oder eine unnötige Müllproduktion, der Verkauf von ausschließlich umweltfreundlichen Produkten oder auch verschiedene Sharing-Dienste – Nachhaltigkeit dient vielen Firmen als wirtschaftliche Basis.
Doch auch immer mehr Unternehmen, die im Ursprung nichts mit Nachhaltigkeit am Hut hatten, haben mittlerweile Projekte gestartet oder Strategien entwickelt, um dem Zeitgeist besser zu entsprechen. Und genau nach solchen Maßnahmen haben wir uns in der Branche mal umgeschaut. Dabei ließ sich eines ganz deutlich feststellen: Unternehmen lassen sich einiges einfallen, um nachhaltiger zu agieren. Die Bandbreite ist dabei tatsächlich beachtlich.











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"Doch auch immer mehr Unternehmen, die im Ursprung nichts mit Nachhaltigkeit am Hut hatten, haben mittlerweile Projekte gestartet oder Strategien entwickelt, um dem Zeitgeist besser zu entsprechen." Wie auch der letzte Satz im Artikel sagt ("Denn wie bereits gesagt: Nachhaltigkeit ist kein kurzfristiger Trend, sondern für viele Kunden bereits eine Lebenseinstellu ng."), finde ich, dass Nachhaltigkeit kein Zeitgeist ist, sondern eine grundsätzliche Einstellung.
"Dabei ließ sich eines ganz deutlich feststellen: Unternehmen lassen sich einiges einfallen, um nachhaltiger zu agieren." Viele Unternehmen agieren aber eben nicht nachhaltiger, sondern scheinen nur nachhaltiger. Sie kommunizieren Nachhaltigkeit, ohne wirklich danach zu handeln. Dabei könnte ihr Handeln einen großen Einfluss auf den Zustand der Welt haben; ihre bloße Kommunikation hat letztendlich 0% positiven Impact.
Meiner Meinung nach ist es irreführend, wenn in diesem Artikel Maßnahmen von Unternehmen gemischt werden, die ein nachhaltiges Geschäftsmodell haben (z.B. Original Unverpackt), und solche von Unternehmen, die das nicht tun (z.B. Porsche).
Meine Sicht spiegelt zwar die Kund:innen-Sich t wider, aber ich glaube, dass Kund:innen solche Maßnahmen immer kritischer hinterfragen werden, gerade weil Nachhaltigkeit bereits für sie zu einer Lebenseinstellu ng geworden ist. Deshalb lohnt es sich umso mehr, mehr Energie in Nachhaltigkeits bestrebungen zu stecken.
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