Urlaubspiraten: Andere Branche, gleiches Prinzip
Stellt man sich die Frage, welche Bereiche wohl am meisten von der Coronakrise betroffen sind, kommen einem spontan zwei Branchen besonders in den Sinn: Gastronomie und Tourismus. Während es in der Gastronomie nun langsam vorangeht und bereits die ersten Restaurants, Cafés und Biergärten wieder öffnen konnten, schaut die Tourismusbranche noch in die Röhre. Seit über zwei Monaten schon liegt die Reisebranche praktisch brach, Flugzeuge heben so gut wie überhaupt nicht mehr ab. Davon betroffen sind neben Hotels und Pensionen natürlich auch Anbieter wie Airbnb oder Booking.com. Erst Anfang Mai wurde bekannt, dass der Wohnungsvermittler Airbnb rund 1.900 Mitarbeiter entlassen musste, ein herber Schlag nicht nur für den Konzern selber, sondern auch für die unzähligen Nutzer, welche Wohnungen und ganze Häuser über die Plattform inserieren.

Auch die Urlaubspiraten, eine Marke der HolidayPirates GmbH, die über ihre gleichnamige Website im deutschsprachigen Markt Reisen vermitteln, hat die Coronakrise hart getroffen. „Die Tourismusindustrie macht gerade eine enorm schwierige Zeit durch“, bestätigt auch Marc Auggenthaler, Reiseexperte bei den Urlaubspiraten. „Viele Unternehmen sind bereits hart von der Situation betroffen. Reisebüros, Buchungsplattformen und andere Player der Branche können das Überleben in der Krise nur sichern, indem sie momentan die Bindung zu den Kunden durch Beratung aufrecht erhalten.“ Auch die Online-Buchungsplattform hat in der Krise nach Möglichkeiten gesucht, um mit den Kunden weiterhin in Kontakt zu bleiben und ihnen Angebote für zukünftige Reisen zu bieten. Unter dem Motto „Buy Now, Travel Later“ verkaufen die Urlaubspiraten aktuell Gutscheine für Reisen, Hotelübernachtungen oder besondere Erlebnisse, die zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden können. „Unsere Kunden nehmen diesen Trend sehr gut an. Sie können auf Urlaubspiraten.de Gutscheine kaufen, um zu einem späteren Zeitpunkt zu reisen“, so Marc Auggenthaler weiter.
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