Um die Wirtschaft vor dem vollständigen Kollaps in der Coronakrise zu schützen, hat die Bundesregierung Milliarden-Programme ins Leben gerufen. Doch an den Hilfsmaßnahmen gibt es auch Kritik. Vor allem die Lage der Solo-Selbstständigen ist prekär, sie dürfen nach dem Willen der Regierung die Soforthilfen nicht für den Lebensunterhalt nutzen. Andere Unternehmer monieren, dass die zur Verfügung gestellten Mittel nicht ausreichen.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat nun geäußert, dass der Umfang der Corona-Hilfen auch Grenzen habe. Der CSU-Politiker habe sich dem Spiegel zufolge erneut für eine Schuldenobergrenze ausgesprochen – er wolle nicht, dass die Hilfsprogramme ausufern. Impulse und Entlastungen für die Wirtschaft seien notwendig, aber es müsse genau festgelegt werden, wie stark sich die öffentlichen Haushalte verschulden dürften.
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