Nachdem die Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland zehn Jahre rückläufig war, dürfte sie in diesem Jahr durch die Coronakrise wieder steigen. Das zeigen zumindest Hochrechnungen des Informationsdienstleisters Crif Bürgel, nach denen in diesem Jahr sogar über 29.000 Firmenpleiten erwartet werden. Die Werte aus dem Jahr 2019 würden damit deutlich übertroffen: Im vergangenen Jahr mussten insgesamt 19.005 Unternehmen Insolvenz anmelden.
„Unter der Voraussetzung, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft genauso stark sind, wie in der Finanzkrise 2008, rechnen wir in diesem Jahr mit über 29.000 Firmeninsolvenzen“, erklärt Dr. Frank Schlein, Geschäftsführer von Crif Bürgel. Vor der Corona-Pandemie hatte der Dienstleister noch mit 19.500 Insolvenzen für 2020 gerechnet.
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