Wer Opfer einer Cyber-Attacke wurde, kann bisweilen kaum den Schaden festmachen. Versicherungen fehlen noch die Schutzstandards, wie sie bei Überschwemmungen oder Bränden lange vorhanden sind. Nun wollen die Versicherer das ändern.

(Bildquelle IT-Sicherheit: Maksim Kabakou via Shutterstock)
Ein Prüf- und Zertifizierungsverfahren soll der Versicherungswirtschaft in Zukunft helfen, die Sicherheit eines Unternehmens gegen Cyber-Attacken festzustellen. Durch einen einheitlichen Standard, der unter der Leitung der VdS Schadenverhütung entstehen soll, soll die IT-Sicherheit in einem Unternehmen nach festen Kriterien zertifiziert werden.
Vorbild sollen die Schutzstandards für Feuer- und Überschwemmungsversicherungen sein. Die durch die Standards vorgeschriebenen Schritte zur Vorbeugung von Schäden können von Unternehmen umgesetzt und anschließend geprüft werden. Der Versicherungsschutz wird dann für das verbleibende Restrisiko gekauft – ähnlich wollen die Versicherer bei dem neuen Cyber-Standard vorgehen, wie golem.de berichtet.
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