Die vorläufigen Zalando-Geschäftszahlen für das erste Quartal 2020 zeigen, dass die Coronakrise auch großen Online-Händlern zusetzt. Während der Konzern im ersten Quartal 2019 noch einen leichten Millionengewinn verzeichnen konnte, ist Zalando in diesem Jahr im Zuge der Coronapandemie tief in die roten Zahlen gerutscht: Man erwarte ein bereinigtes Betriebsergebnis (Ebit) zwischen minus 90 und minus 110 Millionen Euro, „ausgelöst durch ein geringeres Umsatzwachstum sowie Sonderabschreibungen auf den Warenbestand in Höhe von 40 Millionen Euro als Folge der geänderten Verkaufserwartungen für die laufende Saison“, teilt Zalando mit.
„Hinter uns liegt ein herausforderndes Quartal“, erklärt CFO David Schröder. Trotzdem zeigt man sich in Berlin optimistisch. Das Bruttowarenvolumen (GMV) wurde nach vorläufigen Zahlen um 13,1 bis 14,6 Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro gesteigert, das Umsatzwachstum bewege sich zwischen 10,1 und 11,6 Prozent, der Umsatz wächst damit auf bis zu 1,54 Milliarden Euro. Man schaue nun optimistisch ins zweite Quartal, so Schröder: „Wir haben die richtigen Antworten gefunden, um den finanziellen Erfolg unseres Unternehmens in diesen unruhigen Zeiten abzusichern und auf unserer starken Positionierung im Markt aufzubauen“.
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