Lieber einkaufen lassen
Noch eine Spur persönlicher macht es das noch sehr junge Angebot von Schnelle Sachen. Der vom Unternehmen Niob initiierte Lieferdienst nimmt dem Nutzer direkt den regulären Einkauf ab. „Der Kunde kann von überall bequem online bei uns bestellen. Wir gehen anschließend einkaufen und liefern die Lebensmittel innerhalb von 120 Minuten direkt nach Hause oder ins Büro“, erklärt CEO und Co-Founder Dr. Gennadi Schechtmann. Den Einkauf übernehmen die sogenannten Personal Shopper. Das sind größtenteils Freiberufler, die nach einer kurzen Einarbeitungsphase flexibel Aufträge annehmen können.
Die Shopper bleiben für den Kunden dabei keine anonymen Helfer. Der Kunde kann „seinem“ Einkäufer in der App jederzeit Hinweise geben und mit ihm kommunizieren. So lassen sich etwa im direkten Kontakt Ersatzprodukte auswählen, wenn etwas vergriffen ist oder Lebensmittel ergänzt werden, wenn einem noch kurzfristig etwas einfällt, das man vergessen hat. Durch eine persönliche Notiz am jeweiligen Produkt soll es sogar möglich sein, den Reifegrad von Obst und Gemüse zu bestimmten, das gekauft werden soll.
Ein Angebot wie Schnelle Sachen ist gerade in den aktuellen Krisenzeiten sehr gefragt. Man sehe es als „wichtige Aufgabe, besonders jetzt Menschen, die als ‚Risikogruppe‘ eingestuft werden, mit Lebensmitteln zu versorgen. Wir hoffen, dass wir zeitnah unsere Shopper-Mannschaft aufstocken und ganz Leipzig beliefern können“, so Schechtmann. Auf Leipzig wolle man sich zunächst fokussieren und in den nächsten Wochen das gesamte Stadtgebiet abdecken. „Anschließend werden wir den Service auch auf weitere Städte skalieren.“ Parallel wird das Supermarktangebot ausgebaut, so Schechtmann: „Aktuell liefern wir das komplette (bzw. Im Markt verfügbare) Warensortiment aus Lidl, REWE und Metro. Für die Zukunft sind u.a. auch BIO Fachmärkte und Drogeriemärkte, wie z.B. DM oder Müller geplant“.
Online-Kiosk mit Eko Fresh
Manchmal hat man auch einfach nur Lust auf etwas Süßes – oder man bemerkt, dass das Ladekabel kaputt ist und benötigt dringend ein Neues. Für so etwas gibt es in ganz Deutschland kleine Kioske und Spätis – und bald auch einen Lieferdienst. Cüneyt Kizilkaya, Malic Bargiel, Tobias Kim und kein geringerer als Rapper Eko Fresh haben vor Kurzem das StartUp Liefertüte.de gegründet. Dabei handelt es sich um einen Express-Lieferservice mit über 1.000 Einzelhandelsartikeln, die innerhalb von 50 Minuten geliefert werden sollen. „Von Getränken, Lebensmitteln, Süßwaren, Bürobedarf, Drogerieartikeln bis hin zur kleineren Elektroware wie z.B. Ladekabeln ist alles dabei“, erklärt Mitgründer Cüneyt Kizilkaya. „Quasi alles was verpackt ist! Wir nennen es zwar Online-Kiosk, aber es ähnelt noch mehr einem Tankstellen-Sortiment.“

Kizilkaya war so überzeugt von der Idee, dass er seinen alten Job an den Nagel hing, um sich komplett der Liefertüte zu widmen. Dabei war es scheinbar nicht schwer, Eko Fresh für die Idee zu gewinnen: „Eko war so begeistert, von diesem Unternehmergeist und der Idee an sich, er war direkt an Bord!“ Der bekannte Rapper ist dabei nicht nur bloßes Testimonial. „Eko ist unser Marketingleiter! Und als dieser trifft er damit alle Entscheidungen der öffentlichen Erscheinung des Unternehmens. Er ist ein alter Hase und weiß genau, wie man eine Brand bekannt macht!“
Starten wird man zunächst in Köln. Dem StartUp ist es wichtig, das Lieferversprechen – innerhalb von 50 Minuten – auch einhalten zu können. Es wird stets aus einem Lager in der Nähe des Kunden geliefert. Ist der Pilotlauf in Köln erfolgreich, will man über ein Franchise-System deutschlandweit expandieren. „Bis die Tüte überall zur Gewohnheit wird“, so Kizilkaya. Wann genau es losgeht, ist indes noch nicht klar. Ursprünglich war ein Start im März vorgesehen, nun peilt man den Sommer an. Der Mitgründer übt sich in Geduld: „Um eine reibungslose Gewährleistung des Service bieten zu können, wie wir ihn uns vorstellen, gehen wir erst an den Start wenn auch wirklich alle Vorbereitungen getroffen sind. Wir machen uns da keine Hektik, gut Ding will Weile haben. Aktuell sieht’s so aus, dass wir den jetzigen Countdown einhalten werden.“
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ich bestelle mein Wasser 3 Kasten Jeden Monat. seit 2020 und die Preise hat sich bis jetzt nicht verändert.
aber seit 1 Monat wenn bestimmen Produkt kaufe. was da ja verfügung. steht. bekomme ich es nicht. und geld bekomme ich deswegen nicht wieder. auch fand habe ich nicht mehr zurück bekommen hmm
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Ein kleines negatives Beispiel von Flaschenpost gefällig:
Am 17.2.2020 kaufte ich Schloß Quelle medium Glas pro Kasten für 4,99 €
Am 5.5.2020 kaufte ich wieder das gleiche Produkt s.o. pro Kasten für 5,99 €
Heute am 26.8.2020, also 6 Monate später bietet Flaschenpost wieder das gleiche Produkt
für 6,49 € an.
Mal kurz 30% teurer geworden in 6 Monaten.
Ohne Worte, bilde sich jeder selbst seine Meinung.
Mit freundlichen Grüßen
HS
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