Der schwedische Modehändler H&M richtet die eigenen Lieferketten auf die Produktion von Schutzausrüstung für Krankenhäuser und Mitarbeiter des Gesundheitswesens aus, „um die weit verbreiteten Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zu bekämpfen“, heißt es in einer aktuellen Unternehmensmeldung.
Um so schnell wie möglich mit einer Lieferung zu beginnen, wolle die H&M Group ihre Lieferkettenkapazitäten, einschließlich ihrer weitreichenden Einkaufsoperationen und Logistikfähigkeiten nutzen. CEO Helena Helmersson habe sich an die EU gewandt, um abzuschätzen, wie hoch der Bedarf sei. Auf Nachfrage des Spiegels erklärte eine Sprecherin des Konzerns, dass die Ausrüstung sowohl Ländern innerhalb als auch außerhalb der EU zukommen solle. Beliefert werden sollen Länder, in denen die EU den größten Bedarf sehe. Gebraucht würden vor allem Schutzmasken, Kittel oder Handschuhe. Die genauen Produktionsorte und Zeitpunkte stehen offenbar noch nicht fest, China könnte aber eines der Länder sein, in denen produziert werde.
Auch die Luxusmarke Prada widme sich der Herstellung von Schutzkleidung, heißt es weiter beim Spiegel. Das Unternehmen habe im Auftrag der italienischen Toskana-Region begonnen, 80.000 Arztkitteln und 110.000 Masken herzustellen.
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