Rettungsschirm aus Gutscheinen für stationäre Händler
- Flsk.de unterstützt seine stationären Handelspartner und spendet jeweils 25 Prozent des Einkaufswertes, wenn Online-Nutzer im Webshop bestellen.
- Metro hat die Plattform hilfelokal gestartet. Dort können Händler Gutscheine erstellen, bis Ende Mai ist die Nutzung kostenlos.
- Die Initiative supportyourlocal bietet stationären Händlern eine Plattform an, auf der sich die Unternehmen präsentieren und ihren Kunden dort Geschenkgutscheine anbieten können, um die aktuellen Umsatzverluste zu kompensieren. Für die ersten zwei Monate nach Registrierung verzichtet der Anbieter Firstvoucher auf alle Gebühren. Die Initiative hat auch eine Facebook-Gruppe.
- Auch die Agentur Antoni startet eine Gutschein-Aktion für kleine Händler. Auf der Webseite LongLiveTheBlock können Nutzer Gutscheine für stationäre Läden in ganz Deutschland kaufen.
- Auch stammi.de bietet eine ähnliche kostenlose Gutschein-Plattform an, dahinter stecken die Fintechs Leaf und Stripe.
- Speziell in Berlin ist die Gutschein-Plattform Helfen.berlin gestartet. Dahinter stecken mehrere Berliner Gründer, unter anderem vom Startup Outside Society und dem Berliner Wirtschaftsnetzwerk. Knapp 1.000 Geschäfte sind registriert.
- PayNowEatLater bietet ein ähnliches Gutschein-System für mehrere Städte an, unter anderem in Hamburg.
- Auch bei Please Don't Close können Kunden ihre stationären Geschäfte unterstützen, bisher in Berlin, London, Mailand und Malta.
Neue Produkte gegen die Verbreitung des Coronavirus
Das Unternehmen Veit hat den Türöffner Handz3 („Hands Free“) entwickelt, den Menschen statt ihrer Hände nutzen können. Die Infektion über Türklinken oder Schalter im öffentlichen Raum oder in Büros soll so eingeschränkt werden. Derzeit sollen 100 Stück der Geräte kostenlos an Menschen mit erhöhtem Risiko im Landkreis Landsberg/Lech verteilt werden.
Politisch aktiv werden in der Coronakrise
Die selbstständige Modedesignerin Tonia Merz hat auf change.org eine Petition für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens während der Coronakrise gestartet. Über 300.000 Personen haben bereits mitgezeichnet.
Auch der Händlerbund fordert schnelle Soforthilfen für Online-Händler. Außerdem bietet der Händlerbund betroffenen Online-Händlern an, ihren Webshop auf dessen Instagram- und Facebook-Account vorzustellen. Interessierte Teilnehmer müssen dafür nur bei Instagram einen Kommentar mit Namen und kurzer Info zum Shop hinterlassen.
Die europaweite B2B-Online-Messe für Schuhe, Taschen und Accessoires We Want Shoes mit Sitz in Berlin hat ein Soforthilfe-Programm für Marken gestartet: Mode-, Schuh- und Accessoires-Marken können ab sofort und bis zum Ende der kommenden Saison ihre aktuelle Lagerware kostenlos auf den Online-Messen We Want Shoes und The Brand Show.TV präsentieren.
„In dieser dramatischen Situation müssen jetzt alle zusammenstehen und jeder seinen Teil zur Lösung beitragen. Wir von We Want Shoes wollen mit unseren Mitteln schnell und unbürokratisch helfen“, erklärt Saydou Bangoura, Gründer und CEO der Berliner Online-Messe Plattformen We Want Shoes und The Brand Show.TV, in einer Pressemitteilung vom Mittwoch.
Alle interessierten Marken können deshalb ab sofort und ohne die üblichen Showroom-Kosten einen speziellen Digitalen Showroom erhalten. Dort können sie ihre Produkte hochladen und im Bereich SprintWare, dem Marktplatz für aktuelle Lagerware, listen lassen und sich so einfach internationalen Einkäufern präsentieren. Bei Verkauf der Ware erhält We Want Shoes eine Transaktionsgebühr.
Digitalisierung wirkt derzeitiger Situation entgegen
„Zum jetzigen Zeitpunkt ist es natürlich noch völlig unklar was genau in den kommenden Monaten passieren wird. Klar ist aber, dass es irgendwie weitergehen muss und wird. Im besten Fall läuft es so wie nach der SARS-Epidemie 2002/03 in Asien, wo der Konsum danach sogar höher war als davor“, fügt Bangoura hinzu.
Er bezweifelt jedoch, dass selbst wenn der Einzelhandel nach einer Verbesserung der Situation so schnell wie möglich wieder öffnen kann, in der nächsten Saison Massenveranstaltungen wie Messen mit ihren vielen Tausenden Besuchern überhaupt stattfinden dürfen. Zudem ist zu diesem Zeitpunkt nicht klar, wie sich die Coronavirus-Situation entwickelt.
„Alle müssen sich darauf einstellen, dass unter Umständen in den nächsten sechs Monaten keine physischen Messeplattformen stattfinden werden, da Experten für den Herbst eine weitere Infektionswelle erwarten. Das wäre ein herber Schlag für die gesamte Branche, uns eingeschlossen“, so Bangoura.
Digitalisierung heißt die Antwort, die es Marken erlaubt, sich auf diese mögliche Situation vorzubereiten. Die interaktive Bestell- und Marketingplattform We Want Shoes präsentiert derzeit Digitale Showrooms von rund 200 Marken, die von über 20.000 Einkäufern der Schuhbranche eingesehen und deren Produkte direkt über die Plattform bestellt werden können.
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Wir haben einen kleinen Getränkehandel in Liechtenstein und sollten einen Online Shop haben. Wir haben uns bei diversen Anbietern schon erkundigt, jedoch sind alle Shop Lösungen extrem teuer.
Gibt es einen fertigen Online Shop der nur noch mit Preisen und Produkten gespiesen werden muss?
Wenn Sie uns da weiterhelfen können, wären wir Ihnen sehr dankbar.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Besten Dank
Mit freundlichen Grüssen
Hanspeter Büttiker
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[Anm.: Link von der Redaktion entfernt]
Ziel ist den österreichische n Onlinehandel zu stärken.
Würden das gleiche auch gern für die Schweiz und für Deuschtland machen sobald wir genug Verzeichnisse haben und uns jemand bei der Bekanntmachung hilft.
Vorteil: Die Listen sind etwas mühsam zu durchsuchen - mit der Suchmaschine geht das viel einfacher.
Die österreichische n Verzeichnise sind folgende:
[Anm.: Links wurden von der Redaktion entfernt]
LG
Willi
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