Natürlich, die Welt steht aktuell Kopf. Es gibt kein Thema mehr außer diesem Virus, das gerade großflächig die Runde und Hausbesuche macht. Mehr oder wenig überraschend wurde das ansonsten allmächtige Thema „Klimawandel” in den öffentlichen und politischen Debatten in Rekordzeit abgelöst. Und jetzt gibt es auch erste Fälle der Krankheit bei Bundestagsabgeordneten. Kann die Politik überhaupt weiterarbeiten in dieser Situation?
Aber auch wenn es momentan nicht so erscheint, schreitet der politische Betrieb scheinbar im Alltagstrott weiter. Nächste Woche, vom 25. bis zum 27. März, tagt der Bundestag planmäßig. Die Tagesordnung liest sich relativ unbeeindruckt von der gegenwärtigen Situation in der Außenwelt. Auf der Agenda steht zum Beispiel die Diskussion über einen Gesetzentwurf zur „staatlichen geologischen Landesaufnahme sowie zur Übermittlung, Sicherung und öffentlichen Bereitstellung geologischer Daten und zur Zurverfügungstellung geologischer Daten zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben”. Das macht doch Mut: Selbst das Coronavirus ist nicht wichtig genug, um die Debatte über geologische Daten verschieben zu lassen.
Kommentar schreiben