Die Corona-Krise weitet sich zusehends aus. Was vor einer Woche noch unvorstellbar schien, ist heute möglicherweise schon Alltag. Das öffentliche Leben in Deutschland fährt runter und das spüren Kinos, Bars und auch Geschäfte schon jetzt. Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands HDE räumt im Interview mit der FAZ ein, dass er es vor einer Woche noch für undenkbar gehalten hätte, dass Geschäfte schließen. Mittlerweile tritt genau dies ein, abgesehen von Supermärkten oder Apotheken.
Der Lebensmittelhandel profitiere zwar aktuell von der Situation, in anderen Branchen aber, etwa in der Möbel- oder Elektronik-Branche, „haben wir jetzt schon die Hälfte des Umsatzes verloren. Jetzt kommt der Totalausfall, der ist nicht mehr aufzufangen. Schon in drei bis vier Wochen wird es Insolvenzen geben. Dauert der Shutdown acht Wochen, kann der Einzelhandel das nicht aushalten“, erklärt Genth. Allein der Non-Food-Bereich verliere schon jetzt jeden Tag 1,15 Milliarden Euro.
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