Das Coronavirus hält die Wirtschaft in und außerhalb Chinas in Atem. Die Maßnahmen des Landes gegen das Virus sorgen offenbar für enorme Probleme aufseiten der europäischen Unternehmen und Händler, die im Land tätig sind. Widersprüchliche lokale Regelungen würden es schwierig machen, die Arbeit nach den ohnehin wegen des Virus verlängerten Ferien in China wieder aufzunehmen, wie die EU-Handelskammer in Peking am Dienstag mitteilte. Kammerpräsident Jörg Wuttke sagte: „Das Ausmaß der Herausforderung ist riesig", so die Wirtschaftswoche/dpa.
„Es ist ein logistischer Albtraum“, so Wuttke weiter. Lieferketten seien unterbrochen, Produkte könnten nicht verschifft werden. Waren kommen nicht zu den Händlern und Unternehmen und damit auch nicht zu den Endkunden. Wuttke fordert eine bessere Abstimmung der Behörden und klarere Vorschriften von China. Die Gesundheitskrise, die in China herrscht, werde „so schnell nicht vorbei sein", glaubt Wuttke. Es sei schon jetzt herausfordernd, „Sachen aus China herauszubekommen".
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