Der Sportartikelhersteller Nike musste jetzt einen Teil seiner Geschäfte in China schließen, in den noch offenen Läden wurden die Öffnungszeiten deutlich verkürzt. Schuld ist der Coronavirus, welcher sich besonders in China immer weiter ausbreitet. Dieser Schritt wird sich vermutlich auch auf die Umsätze und Ergebnisse des Konzerns auswirken, so eine Prognose bei Reuters. „Nike ist der erste große Konsumgüterkonzern, der von erheblichen Auswirkungen spricht“, wird ein Händler beim Portal zitiert. Prompt fiel auch die Aktie des Unternehmens um drei Prozent.
Auch Konkurrent Adidas hat mit der aktuellen Situation zu kämpfen und musste ebenfalls einen „beträchtlichen“ Teil der fast 500 chinesischen Läden schließen. „Wir setzen die geltenden lokalen Richtlinien der Behörden an unseren Standorten in China um“, verweist eine Sprecherin auf die Anweisungen der staatlichen Stellen. Wann genau die Läden wieder in den regulären Betrieb übergehen können, ist unbekannt. Allerdings sollen Geschäfte in Shanghai beispielsweise bis zum Ende der Woche geschlossen bleiben. Zum jetzigen Zeitpunkt ließen sich noch nicht die Auswirkungen auf das Geschäft beurteilen, dafür wäre es noch zu früh, so die Adidas-Sprecherin weiter.
Kommentar schreiben