Menschen lieben Struktur und Ordnung. Gerade auf die Deutschen wird dieser Stereotyp gerne angewandt und in manchen Fällen trifft das auch mehr als deutlich zu. Erst kürzlich postete eine Studienfreundin bei Instagram, wie sie ihren Lernprogress festhält – in einer Excel-Tabelle samt durchdesignter Grafiken über aufgewandter Stunden und gelesener Seiten. Es war das (stereotypische) deutscheste, was ich in dieser Woche gesehen hatte.
Oft schließen wir auch gerne vom Allgemeinen auf das Spezielle, oder umgekehrt. Dabei kommt es aber hin und wieder zu Vergleichen von Dingen, die sich auf gänzlich verschiedenen Ebenen abspielen. Dabei gibt es Gesetzmäßigkeiten, wie sie beispielsweise Albert Einstein in seiner Relativitätstheorie – von der es im Übrigen auch eine spezielle und eine allgemeine gibt – formuliert hat, selten im zwischenmenschlichen Leben.
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