Facebook soll ohne Zustimmung biometrische Daten aus Fotos gescannt und gespeichert haben und wurde dafür verklagt. Zunächst hatte der Konzern versucht, die Klage vom höchsten Gericht der USA, dem US Supreme Court, abweisen zu lassen. Da dies aber offenbar keinen Erfolg hatte, hat sich Facebook nun außergerichtlich mit den Vertretern einer Sammelklage geeinigt. Ein Richter im Bundesstaat Illinois muss dieser Einigung noch zustimmen.
In Illinois gilt seit 2008 das schärfste US-Gesetz zum Umgang mit biometrischen Daten. Wäre es nicht zu einer Einigung gekommen, hätte Facebook wahrscheinlich einen Prozess führen müssen, der es mehrere Milliarden US-Dollar gekostet hätte. „Wir haben uns entschieden, eine Einigung zu verfolgen, da es im besten Interesse unserer Community und der Anteilseigner war“, so Facebooks CFO David Wehner gegenüber der New York Times. Auch die Gegenseite zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung. Der Einigungsbetrag geht vor allem an Nutzer aus Illinois.
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