Im Online-Handel über andere Plattformen bleibt der schwedische Möbelkonzern Ikea zögerlich. Jüngst hat das Unternehmen entschieden, die eigenen Produkte in den USA nicht über Amazon verkaufen – und folgt damit großen Unternehmen wie Schuhhersteller Birkenstock, die 2016 den Vertrag mit Amazon beendeten, oder Sportartikelanbieter Nike, welcher erst im November des letzten Jahres den Verkauf auf der Plattform stoppte. Den Entschluss fasste Ikea nach dem Ende eines Pilotversuchs auf dem Marktplatz.
Ikea hatte hier in einem 2018 gestarteten Testprojekt erstmals seine Smart-Home-Beleuchtungsprodukte „Smart Lighting“ auf Amazon angeboten. Das Projekt wurde nun beendet und werde nicht fortgesetzt. „Wir sind neugierig und wollen neue Bereiche erkunden, um neue Erkenntnisse darüber zu erhalten, wie wir noch mehr Menschen erreichen und bedienen können. Das Projekt war ein Versuch und nachdem es beendet war, ging es nicht live“, erklärte ein Sprecher der Ikea-Muttergesellschaft Ingka Group gegenüber dem US-Portal RetailDive.
Der Konzern wolle sich aber anderweitig nach Absatzmöglichkeiten umschauen: „Wir werden den Dialog mit verschiedenen Partnern fortsetzen, um neue Wege zu testen, wie wir unsere Kunden jetzt und in Zukunft treffen können, wann und wo immer sie wollen“, zitiert der Bericht den Sprecher weiter.
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Hoffentlich auch für ganz Europa, denn jedes Unternehmen muss frei bleiben und frei Entscheiden
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