Neustart beim Modeunternehmen Gerry Weber. Das im April 2019 eröffnete Insolvenzverfahren wurde vom Amtsgericht Bielefeld nun aufgehoben, man beginnt das neue Jahr 2020 „als Unternehmen im Normalbetrieb mit einer soliden Kapitalbasis, neuen Eigentümern und mit einem klaren Konzept für die Zukunft“, wird Gerry Weber-Chef Johannes Ehling bei Spiegel Online zitiert. Der kriselnde Modekonzern hatte vor allem mit einem starken Rückgang der Kunden zu kämpfen, die Konkurrenz des Online-Handles schien zu mächtig. Mit dem Insolvenzverfahren gab es harte Einschnitte beim Unternehmen. So wurden mehr als hundert Filialen geschlossen und zahlreiche Arbeitsplätze abgebaut.
Mithilfe der Finanzinvestoren Robus, Whitebox und J.P. Morgan, die dem Unternehmen bis zu 49 Millionen Euro unter anderem zur Finanzierung des operativen Geschäft in die Hand gegeben haben, soll das Ruder nun wieder rumgerissen werden. Nach eigenen Angaben konnte dadurch eine Zukunft für Gerry Weber in Aussicht gestellt werden. Außerdem sei es gelungen, einen Großteil der rund 3.600 Arbeitsplätze der Modefirma zu erhalten.
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