Im Streit um die französische Digitalsteuer kam es nun zu einem Showdown. Frankreich hatte im Juli beschlossen, großen Internetunternehmen, die weltweit jährlich mindestens 750 Millionen Euro und 25 Millionen Euro in Frankreich umsetzen, eine Steuer von 3 Prozent auf Online-Umsätze aufzudrücken. Die Regelung gilt rückwirkend zum 1. Januar 2019. Das führte zum Streit mit den USA und Präsident Trump, denn die betroffenen Unternehmen sind vornehmlich die US-amerikanischen Riesen Google, Amazon, Facebook und Apple.
Jetzt drohen die USA damit, sehr hohe Zölle auf die französischsten aller französischen Produkte einzuführen: Champagner, Käse und Luxus-Handtaschen sollen unter anderem betroffen sein. Der französische Präsident Macron findet das gar nicht lustig. In London, wo in dieser Woche der Nato-Gipfel stattfindet, werden sich die beiden Präsidenten in der US-Botschaft treffen, um eine Lösung für den Streit zu finden.
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