Der deutsche Online-Handel ist im Jahr 2018 um 9,1 Prozent gewachsen und für das laufende Jahr prognostiziert das IFH Köln ein ähnliches Wachstum: Demnach sollen die Umsätze im deutschen Online-Handel in diesem Jahr um knapp 9 Prozent auf 68 Milliarden Euro steigen, wie der „Branchenreport Onlinehandel“ des IFH Köln zeige.
Obwohl sich die Wachstumsrate abschwächt, legen die Umsätze im Online-Handel weiter zu und die absoluten Zuwächse bleiben stabil. Der absolute Zuwachs lag im Jahr 2017 bei 5,5 Milliarden Euro, 2018 bei 5,2 Milliarden Euro und in diesem Jahr bei 5,4 Milliarden Euro.
Wachstumstreiber im deutschen Online-Handel sind dem IFH Köln zufolge Konsumgüter, Heimwerken & Garten sowie Wohnen & Einrichten. Ins Hintertreffen geraten sind dagegen Mode und Elektronikartikel, die Anteile am Online-Handel verloren haben – zugunsten kleinerer Branchen. Vor allem Fahrräder legten im Online-Bereich um 20 Prozent deutlich zu. Auch der Online-Möbelhandel und der Online-Vertrieb von Körperpflege- und Kosmetikprodukten konnten überdurchschnittlich wachsen.
„Auch in den Kernbranchen sorgen neue Impulse auch künftig für eine anhaltende Dynamik“, kommentiert Hansjürgen Heinick, Senior Consultant am IFH Köln und Autor der Studie die Ergebnisse. „Diese kommen etwa von den prosperierenden Marktplätzen wie Zalando oder AboutYou sowie neuen mobilen Onlinebewegungsräumen wie Instagram, welche den Onlinekauf zum Impulskauf machen.“
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