Die Innenstädte liegen im Sterben. Bald laufen wir durch verlassene Fußgängerzonen, an deren Ende jemand auf der Mundharmonika das Lied vom Tod zum besten gibt, während Lieferwagen die Straßen verstopfen, um die zahlreichen Online-Bestellungen zu den Empfängern zu bringen. Die Geißel der leidenden Innenstädte: Der Online-Handel.
So zumindest die allgemeine Darstellung, beziehungsweise das Bild, das zahlreiche Statistiken vermitteln. Es lässt sich sicherlich nicht abstreiten, dass die Innenstädte – oder besser gesagt die kleinen stationären Läden – ein ernstes Problem haben, seit die Deutschen mit dem Marathon-Einkauf im Netz eine neue Lieblingssportart entdeckt haben. Anstatt sich durch volle Fußgängerzonen zu drängeln und in Geschäften tatsächlich mit Menschen interagieren zu müssen, bevorzugen die Kunden den bequemen Klick auf den Kaufen-Button.
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