Auch Adidas hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2019 veröffentlicht und zeigt sich insgesamt zufrieden. Währungsbereinigt steigerte der Konzern den Umsatz um vier Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Sowohl die Marke Adidas als auch die Marke Reebok konnten Umsatzgewinne verzeichnen, nur der Umsatz bei Sport Performance verringerte sich im niedrigen einstelligen Bereich im Vergleich zum Vorjahr. Die Erklärung dafür ist aber relativ simpel: Im vergangenen Jahr sorgte die Fußball-Weltmeisterschaft für erhebliche Erlöse, die in diesem Jahr ohne zugkräftiges Sport-Event ausblieben. Als einer der Haupttreiber für das Umsatzwachstum erwies sich der E-Commerce, der mit einem Anstieg von 37 Prozent besonders deutlich zur Entwicklung beigetragen hat.
Die Brutto-Marge des Unternehmens stieg leicht um 1,2 Prozentpunkte auf 53,5 Prozent. Höhere Luftfrachtkosten und ein „weniger günstiger Preismix“, wie es vom Unternehmen heißt, drückten zwar auf das Ergebnis, seien durch positive Währungsentwicklungen, niedrige Beschaffungskosten und eine Verbesserung im Produkt- und Vertriebskanalmix aber aufgefangen worden. Das Betriebsergebnis stieg insgesamt um neun Prozent auf 643 Millionen Euro, die operative Marge konnte damit um 0,4 Prozentpunkte auf 11,7 Prozent erhöht werden.
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