Der Wohnungsvermittler Airbnb hat es schwer in europäischen Gefilden. Den Großstädten ist das Portal ein Dorn im Auge, immer wieder wird dem Unternehmen vorgeworfen, die Gentrifizierung voranzutreiben, den sozialen Wohnungsbau zu behindern und bezahlbaren Wohnraum zu blockieren. Die EU mahnte das Unternehmen schon ab, Paris strengte eine Millionenklage an, Berlin verschärfte gar das Zweckentfremdungsverbot, welches seine Wirkung bislang aber zu verfehlen scheint, wie Gründerszene kürzlich berichtete.
Airbnb selbst hielt valide Zahlen bislang weitgehend unter Verschluss, zeigt sich nun aber überraschend auskunftsfreudig, um auf die anhaltende Kritik zu reagieren. Das Unternehmen hat beim Berliner Wirtschafts- und Sozialforschungsinstitut Empirica eine Studie in Auftrag gegeben, die dem Handelsblatt vorliegt. In der Erhebung finden sich genaue Zahlen für die Wohnungsvermittlung über Airbnb in Berlin, Hamburg, München und Dortmund.
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