So geht die Partei mit dem Shitstorm auf Twitter um
Nun gibt es viele Möglichkeiten, mit einem Shitstorm umzugehen: Mögliche Fehler eingestehen, transparent aufklären, authentisch Besserung geloben etc. Bei der CDU sieht das dann so aus:
Keine Aufklärung oder Klarstellung – stattdessen erneut plumpe Eigenwerbung in Sachen Klimaschutz. Das Social-Media-Debakel fährt noch eine Extrarunde, viele Nutzer sind immer noch genervt, wie die Kommentare zeigen: „Schade, das Zurückrudern noch nicht olympische ist, da hättet ihr echt Chancen“ oder „Feedback ? so kann man es auch nennen, wenn einem der eigene Tweet um die Ohren fliegt, bei dem man dreist Äpfel+Birnen vergleicht,um das Gefühl zu erzeugen, die eigene Politik wäre sinnvoll u effektiv.Effektiver Klimaschutz geht mit euch nicht,das habt ihr beweisen.#NiemehrCDU“.
Ob nun der Studien-Fauxpas entstanden ist, weil ein Mitarbeiter im Statistik-Unterricht gefehlt hat oder es ein bewusster Täuschungsversuch war, ist unklar. Entweder hat die CDU also massive Probleme, Zahlenverhältnisse richtig zu deuten oder vermeintlich findige (Web-)Strategen der Volkspartei haben immer noch nicht begriffen, dass derartige Taschenspielertricks quasi in Echtzeit von den Usern aufgedeckt werden. In Zeiten von Fake News und Politikverdrossenheit ist beides ein Armutszeugnis.
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