Seit nunmehr über fünfzig Jahren testet die Stiftung Warentest Produkte aller Art, um „dem Verbraucher durch die vergleichenden Tests von Waren und Dienstleistungen eine unabhängige und objektive Unterstützung zu bieten“, wie es auf der eigenen Website heißt. Viele Kunden vertrauen den Urteilen der Verbraucherschutzorganisation und diverse Hersteller nutzen bei guten Bewertungen die bekannten Testsiegel als Werbung für ihr jeweiliges Produkt. Diese Bekanntheit würden sich nach Aussagen der Tester auch Online-Verkaufsportale zunutze machen.
„Im Internet wimmelt es nur so vor erfundenen Warentests oder „Testsiegern“, die bei der Stiftung Warentest angeblich gut abgeschnitten haben, tatsächlich aber durchgefallen sind. Die Portale machen damit Kasse und täuschen Verbraucher“, erklärt die Stiftung in einer Mitteilung.
Neben den vermeintlich echten Testurteilen zu bestimmten Produkten seien häufig weiterführende Links zu Online-Händlern wie Amazon, Ebay oder Otto zu finden, heißt es weiter. Wird es gekauft, erhalte die Webseite mit dem Fake-Urteil eine Provision von 1 bis 15 Prozent des Nettopreises.
Kommentar schreiben