Vor wenigen Tagen haben die Be You GmbH sowie drei Tochterunternehmen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Flensburg gestellt. Die Neuaufstellung des Erotik-Händlers im vergangenen Jahr ist damit gescheitert, Beate Uhse steht damit zum zweiten Mal zum Verkauf. „Aufgrund verschiedener Nachfragen betreffend die Fortführung der Shops in Deutschland habe ich mich dazu entschlossen, die geeigneten Nachfolger bzw. Erwerber über einen geordneten Auswahlprozess zu ermitteln“, zitiert Spiele Online den vorläufigen Insolvenzverwalter Sven-Holger Undritz.
Das Internetgeschäft von Beate Uhse wurde bereits an die niederländische Gruppe EDC verkauft (wir berichteten). Das Filialgeschäft des Erotik-Unternehmen soll noch 20 Geschäfte umfassen. Der Personalbestand von Beate Uhse wurde im Zuge des ersten Insolvenz von 500 auf 150 reduziert und schließlich auf 70 Mitarbeiter abgebaut. Deren Gehälter habe das Unternehmen nun nicht mehr regelmäßig zahlen können.
Beate Uhse wurde vergangenes Jahr nach der ersten Insolvenz von Robus Capital Management übernommen und in die Be You GmbH umfirmiert. Doch auch der neue Investor schaffte es nicht, das rückläufige Geschäft zu stabilisieren. Laut Spiegel Online liegt der Wert des Unternehmens heute vor allem im Namen, der eine hohe Bekanntheit in der Bevölkerung habe.
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