Der Bürokommunikationsdienst Slack hat an der New Yorker Börse für wahre Euphorie gesorgt: Die Aktie des Unternehmens ist am Donnerstag zum Kurs von 38,50 US-Dollar in den Handel gestartet, wie t3n.de berichtet. Slack hatte für sein Börsendebüt einen Ausgabepreis von 26 Dollar angesetzt, der somit deutlich übertroffen wurde. Die Aktien des Bürokommunikationsdienstes werden an der Börse unter dem Kürzel „WORK“ gehandelt.
Bei seinem Börsengang wählte Slack den Weg der Direktplatzierung. Das Debüt auf dem Parkett wurde somit ohne Begleitung durch Investmentbanken durchgeführt. Dieser Weg spart Gebühren, gilt gemeinhin aber als riskanter, da keine Banken als Zwischenhändler und Kursstabilisatoren agieren. Auch der Musikdienst Spotify hatte seine Aktien im Jahr 2018 über eine Direktplatzierung an die Börse gebracht.
Slack wurde kurz vor dem Börsengang mit fast 16 Milliarden US-Dollar bewertet. Im August 2018 waren es noch gut sieben Milliarden Dollar gewesen – damals hatte Slack die jüngste Finanzierungsrunde durchgeführt. Trotzdem schreibt das Unternehmen noch deutliche Verluste: Im ersten Quartal dieses Jahres stand ein Minus von 38,4 Millionen Dollar unterm Strich. Den Umsatz konnte Slack dagegen im Jahresvergleich um satte 67 Prozent auf 134,8 Millionen Dollar steigern.
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