Oliver Samwer soll 75 Prozent an Rocket Internet bekommen
Jetzt scheint Oliver Samwer genug von dem Börsenspektakel zu haben: Laut Gründerszene soll der Rocket-Internet-Chef einen Rückzug vom Parkett erwägen. Das habe das Manager Magazin unter Berufung auf anonyme Quellen aus dem Unternehmensumfeld berichtet. Demnach sollen die Vorbereitungen für die Privatisierung der Berliner StartUp-Holding bereits laufen. Der Rocket-Internet-Aufsichtsrat habe das Thema schon diskutiert und im Hintergrund werde an einer sinnvollen Struktur für den Deal gearbeitet.
Das wahrscheinlichste Szenario sei offenbar, dass Rocket Internet seine Aktien einfach zurückkaufe. Oliver Samwer, der derzeit 44 Prozent an seinem Unternehmen hält, soll dann 75 Prozent der Anteile besitzen. Samwer könne den Aktienrückkauf „leicht finanzieren“, heißt es in dem Bericht. Doch ganz ohne Hürden ist das Vorhaben nicht: Die beiden Großaktionäre, der deutsche Netzprovider United Internet und das britische Investmentunternehmen Baillie Gifford, halten zusammen 16 Prozent an Rocket Internet und müssten noch von dem Vorhaben überzeugt werden.
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