Ja, die Grünen, diese Verbotspartei. Das Auto wollen sie uns verbieten. Und das Schnitzel. Und jetzt auch noch die Vernichtung von Retouren. Ein Aufschrei nach dem anderen, meist von Christian Lindner. Eine Schlagzeile reicht und das alte Image der Verbotspartei ist wieder da. Es kann ja dann nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Katrin Göring-Eckardt und ihre Baumliebhaber uns die Schuhe verbieten wollen. Der Gummi-Abrieb ist schließlich Gift für die Umwelt. Wirtschaftsbosse und Fleischfresser können sich wunderbar in wutschäumender Brüllerei suhlen. Da fällt es dann auch nicht auf, wenn alle aneinander vorbei reden und über die Schlagzeile hinaus offenbar keine Zeit mehr zum Lesen ist.
Können wir uns kurz bitte alle beruhigen? Grundsätzlich dürfte doch Einigkeit darüber herrschen, dass jedes vernichtete Produkt, das nicht hätte vernichtet werden müssen, eine umweltschädliche Verschwendung ist. Wenn Burberry über Jahre Klamotten im Wert von 100 Millionen Euro verbrennt, damit das Luxus-Image stimmt, dann darf und sollte man das in aller Lautstärke verurteilen. Und zwar ohne Diskussion. Wenn Hersteller zurückgeschickte und nicht verkaufte Produkte zerstören, weil sie sie nicht billig weiterverkaufen wollen, weil sie ihre Marke in Gefahr sehen, dann darf es keine Diskussion darüber geben, ob das erlaubt sein sollte oder nicht.
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Das Problem ist, das gerade bei den Textilien, dass man erst sieht, ob es passt und wie es sich anfühlt, wenn man es anhat. Das trifft auf Schuhe ebenso zu. Ich kann z.B. nur jeden 10ten Schuh angenehm tragen. Deswegen bestelle ich aber auch selten Mode Online, sondern gehe den Weg in die Stadt. Wenn da kein Umdenken geschieht, wird sich daran auch nichts ändern. Der Vorsprung mit der 3D Vermessung von Amazon ist schon mal ein Super Ansatz, bedeutet aber auch, dass jede 35 eine 35 sein sollte.
Und letztlich sind wir in den letzten Jahren ziemlich verwöhnt, was Kleidung angeht. Wenn nicht alle 2 Monate etwas Neues im Schrank hängt, sind wir nicht mehr im Style. Ein wenig mehr Minimalismus würde uns allen gut stehen.
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Ich gebe Ihnen völlig recht!
Unser BGB und das Vertragsrecht sind durch einen völlig überzogenen „Verbrauchersch utz“ ausgehebelt worden. Die Rücknahme von gekauften Waren sollte, wenn überhaupt, auf freiwilliger Basis erfolgen. Alles andere ist in meinen Augen eine unzulässige Einmischung der Politik in die unternehmerisch e Vertragsfreihei t. Meinetwegen kann auch über eine prozentuale Verwaltungs- und Wiedereinlageru ngsgebühr nachgedacht werden. Das obliegt aber den Unternehmen und nicht der Politik.
Es muss auch dringend über die volkswirtschaft lichen und ökologischen Schäden gesprochen werden. Wir alle beklagen uns über die von LKWs verstopften und beschädigten Strassen - vom CO2-Ausstoss nicht zu reden. Bei ca. 280 Millionen Paketen, die zurück geschickt werden, ist das ein nicht unerheblicher Anteil.
Aber darum geht es den Grünen-Experten offenbar nicht. Leider wieder einmal zu kurz gedacht...
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Beispiel: Es gibt einen O-Ton aus der Branche, von eBay. eBay ist als Marktplatzbetre iber gar nicht betroffen. Nur die Händler auf dem Markt sind betroffen.
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