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Google-Mutter Alphabet muss deutlichen Gewinneinbruch einstecken

Veröffentlicht: 30.04.2019
imgAktualisierung: 30.04.2019
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
30.04.2019
img 30.04.2019
ca. 2 Min.
Google-Logo am Hauptquartier
© turtix / Shutterstock.com
Die Google-Mutter Alphabet hat ihre Zahlen für das erste Quartal 2019 präsentiert. Zwar steigt der Umsatz, doch die Gewinne sind deutlich eingesackt. Auch sonst, scheint es ein paar Probleme zu geben.


Im Hause Alphabet dürfte man mit gemischten Gefühlen auf die aktuellen Zahlen aus dem ersten Quartal 2019 schauen: Denn der Konzern musste jüngst eine milliardenhohe Kartellbuße durch die EU-Kommission hinnehmen. Hintergrund ist die marktbeherrschende Stellung des Tochterunternehmens Google, die das Unternehmen mit Blick auf die Online-Werbung missbraucht haben soll. Die genaue Höhe dieser Buße lag bei rund 1,5 Milliarden – und sie macht sich nun auch in der Bilanz der Holding deutlich.

Alphabet: Anleger sorgen sich um Wachstum

Der Gewinn von Alphabet brach um empfindliche 30 Prozent ein und erreichte einen Wert von 6,7 Milliarden US-Dollar. Wie das Handelsblatt berichtet, ist es jedoch nicht unbedingt der geringere Überschuss, der den Anlegern zu schaffen macht – es seien vielmehr Wachstumssorgen:

Denn der Umsatz konnte zwar im Gegensatz zum Gewinn gesteigert werden, allerdings nur um 17 Prozent auf insgesamt 36,3 Milliarden Dollar. Mit diesem Ergebnis sei Alphabet weit hinter den Erwartungen der Analysten geblieben. An der Börse zeichnete sich der Unmut recht deutlich ab: Im nachbörslichen Handel verlor die Aktie des Online-Konzerns zwischenzeitlich um fast sieben Prozent.

Google hat Probleme mit dem Umsatzwachstum am Werbemarkt

Umsatztreiber ist nach wie vor der Bereich Werbung. Obwohl auch hier nicht alles zum Besten steht: Auch Spitzenunternehmen wie Google bzw. Alphabet spüren zunehmens den Druck und Konkurrenzkampf auf dem Anzeigenmarkt. So habe sich Amazon beispielsweise in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt nach vorn gekämpft und sich Teile des Werbekuchens einheimsen können. Demzufolge hat sich das Umsatzwachstum von Google abgeflaut: Während es im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch bei 26 Prozent lag, sackte es nun auf 22 Prozent ab.

Der Konzern selbst gibt sich tapfer: „Wir haben ein robustes Quartal geliefert, angeführt von mobiler Suche, Youtube und Cloud-Diensten“, zitiert das Handelsblatt Finanzchefin Ruth Porat. Doch auch hier muss auf ein grundlegendes Problem hingewiesen werden: In der Vergangenheit hatte YouTube immer mal wieder Probleme, die eigenen Werbekunden zufriedenzustellen, da deren Anzeigen vor kritischen Videoinhalten ausgestrahlt wurden. Manche Unternehmen hatten YouTube auch schon unter Protest den Rücken zugewandt und wollten neue Werbekanäle testen.

Veröffentlicht: 30.04.2019
img Letzte Aktualisierung: 30.04.2019
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Karsten MöllerKKarst
06.05.2019

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Es wundert mich das Google im Werbemarkt überhaupt noch Zuwächse erreicht. Bei Produkten/Konsu martikeln geht bei uns so gut wie gar nichts mehr über den ihr antiquiertes Shopping Portal.