Die Intersport-Tochter Voswinkel musste jetzt Insolvenz anmelden. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr – 115-jähriges Bestehen – musste sich der Sporthändler nun geschlagen geben. Nach Medienberichten waren viele verschiedene Faktoren ausschlaggebend für die jetzige Insolvenz. So wurde das Geschäftsjahr 2017/18 mit einem Verlust von 15 Millionen Euro abgeschlossen, auch die Umsätze sanken um rund fünf Prozent auf 139 Millionen Euro. Gegen die zunehmende Konkurrenz wie dem französischen Sportdiscounter Decathlon konnte Voswinkel zuletzt nicht mehr ankommen, der Abwanderung der Kunden in die Online-Stores konnte man ebenfalls nichts entgegensetzen.
Ganz vorbei scheint es aber noch nicht zu sein: Die Intersport-Tochter will über ein Schutzschirmverfahren eine Sanierung durchführen, welche dem Unternehmen wieder zu alter Stärke verhelfen soll. „Der Geschäftsbetrieb bei Sport Voswinkel geht trotz des eingeleiteten Schutzschirmverfahrens ohne Einschränkungen weiter“, heißt es von Voswinkel-Geschäftsführer Helge Mankowski bei der WirtschaftsWoche. „Die Löhne und Gehälter unserer Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld bis Ende Juni gesichert. Bis dahin werden wir die Restrukturierung und die Sanierung von Sport Voswinkel vorantreiben.“
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