Die Otto-Tochter Bonprix konnte im Geschäftsjahr 2018/19 zum zehnten Mal in Folge profitabel wachsen. Die Umsätze des Mode-Unternehmens stiegen dabei im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro. Vor allem in Osteuropa kann das Unternehmen große Erfolge feiern: In den osteuropäischen Ländern Polen und Tschechien lagen die Wachstumsraten bei über 20 Prozent. Die Rendite (EBT) befinde sich im Zielkorridor zwischen drei und fünf Prozent, wie Bonprix erklärt.
„Die positiven Entwicklungen in vielen unserer umsatzstarken Märkte zeigen, dass wir mit unserem internationalen Geschäftsmodell auch unter teilweise herausfordernden Rahmenbedingungen gut aufgestellt sind“, kommentiert Dr. Richard Gottwald, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bonprix. Das Unternehmen erwirtschafte inzwischen mehr als die Hälfte seines Gesamtumsatzes im Ausland.
In Deutschland liege der Umsatz „ganz leicht“ unter Vorjahresniveau. Bonprix erklärt das mit dem langen und heißen Sommer sowie einer technischen Umstellung seiner IT-Infrastruktur, durch die umsatzfördernde Kampagnen nicht durchgeführt wurden. „Wir wollten die Einführung von SAP so reibungslos wie möglich gestalten und haben daher vertriebliche und verkaufsfördernde Aktivitäten während dieser Phase bewusst heruntergefahren“, so Dr. Kai Heck, Geschäftsführer bei Bonprix.
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