Theresa May steht seit Monaten im Brexit-Prozess unter Druck. Nun erhöht das britische Parlament diesen Druck auf die Regierungschefin nochmals: Gegen den Willen der Regierung haben die Abgeordneten für eine Gesetzesvorlage gestimmt, die dem Parlament mehr Kontrolle über den Brexit-Prozess zusichert. Das Gesetz soll einen No-Deal-Brexit verhindern, der an diesem Freitag droht.
Das umstrittene Gesetz hat vergangenen Montag das britische Oberhaus mit kleineren Änderungen passiert, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Das Unterhaus akzeptierte die Änderungen, Queen Elizabeth II. stimmte dem Gesetz ebenfalls zu. Damit hat das britische Parlament nun beim Antrag auf eine erneute Fristverlängerung für den Austritt aus der EU ein Mitspracherecht.
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