Der schwedische Modehändler H&M hat in die Umsetzung seiner Online-Strategie und den Ausbau der Logistik investiert. Dadurch musste das Unternehmen allerdings Einbußen im Gewinn hinnehmen, wie das Handelsblatt berichtet: Das Ergebnis vor Steuern fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,26 auf 1,04 Milliarden Schwedische Kronen. Damit ist das Ebit im siebten Quartal in Folge gefallen, doch der Rückgang fiel weniger stark aus als von den Analysten befürchtet.
Es gibt aber auch Lichtblicke bei H&M: Der Umsatz legte im ersten Quartal (Dezember bis Februar) um zehn Prozent zu. Konzernchef Karl-Johan Persson zufolge sei das ein Zeichen dafür, „dass unser Umbau einen Effekt hat und wir werden diese Arbeit mit voller Kraft fortsetzen“. Der Aktienkurs des Modehändlers stieg an der Stockholmer Börse um mehr als 15 Prozent.
H&M hatte im ersten Quartal sein Geschäft in Deutschland auf die neue Online-Plattform umgestellt. So sollen Kunden ihre bestellte Ware schneller erhalten und die Verbindung zwischen Filialen und Online-Handel verbessert werden. „Unser Umbau hat zu stärkeren Kollektionen geführt, die vermehrt zum vollen Preis verkauft werden, die Preisabschläge sind gesunken und unsere Marktanteile gestiegen“, so Persson.
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