Eine Einigung ist beim Brexit noch lange nicht in Sicht. Klar ist: Das britische Parlament hat einen harten Brexit abgelehnt, Theresa May hofft auf eine Verlängerung für den Ausstieg. Der sollte eigentlich am 29. März stattfinden. Am 20. März hat May die EU allerdings um einen Aufschub bis zum 30. Juni gebeten, wie auch die Welt berichtete. Mittlerweile überschlagen sich die Entwicklungen aber täglich. Wie Spiegel Online berichtet, will das britische Parlament gegen den Willen der Regierung über Alternativen zum Brexit-Abkommen abstimmen. Eine erneute Schlappe für Premierministerin May und eine weitere Wendung im Brexit-Chaos.
Die Rolle von Großbritannien im internationalen E-Commerce ist dabei nicht von der Hand zu weisen: Fast ein Drittel aller von EU-Bürgern international getätigten Einkäufe werden in britischen Online-Shops durchgeführt, erklärt Paymill. Die Folgen für europäische Online-Händler schätzt der Zahlungsdienstleister dabei als „wohl sehr gering“ ein. Das liegt unter anderem auch daran, dass die britische Regierung angekündigt hat, im Fall eines harten Brexits keine Importzölle auf 87 Prozent der Waren erheben zu wollen. In vielen Fällen könnte der Handel aus der EU nach Großbritannien also doch ungestört weiterlaufen.
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