JD.com listet erste Produkte bei Google Express

Veröffentlicht: 05.03.2019
imgAktualisierung: 05.03.2019
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
05.03.2019
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JD.com-Logo
© Michael Vi / Shutterstock.com
JD.com und Google Express stärken ihre Partnerschaft. Mit 500 Produkten verkauft das chinesische Unternehmen erstmals über den Express-Dienst.


JD.com strebt seit geraumer Zeit eine verstärkte Expansion in andere Märkte an. In den USA listet das Unternehmen nun erstmals Produkte bei Google Express: 500 Produkte wird das chinesische Unternehmen künftig über den Dienst von Google in den Staaten verkaufen, berichtet die Internet World. Unter anderem seien Tastaturen, Kopfhörer und Küchengeräte im Angebot – ein Ausbau des Sortiments sei für die Zukunft aber bereits geplant.

Mit diesem Schritt stärken beide Unternehmen ihre Kooperation, von der sie sich erhoffen, ihre virtuelle Handelsreichweite zu erweitern, heißt es weiter. Die Zusammenarbeit zwischen JD.com und Google begann im vergangenen Jahr, als der US-Konzern 550 Millionen Dollar in den chinesischen Händler investierte (wir berichteten).

JD.com will weltweit expandieren

Sowohl Google als auch JD.com bezeichnete das Investment als „Teil einer umfassenden Partnerschaft, die die Vermarktung von JD.com-Produkten im Rahmen von Google Shopping umfasst“. Gezielt sieht die Partnerschaft gemeinsame Entwicklungen von Handelslösungen vor, die vor allem in Europa, den USA und in Südostasien zum Einsatz kommen sollen.

„Diese Partnerschaft mit Google eröffnet uns eine breite Palette von Möglichkeiten, um den Verbrauchern auf der ganzen Welt ein erstklassiges Einkaufserlebnis zu bieten“, erklärte Jianwen Liao, Chief Strategy Officer von JD.com, im vergangenen Jahr.

Geplante Großoffensive in Europa wurde wieder gebremst

Im vergangenen Sommer wurde zudem bekannt, dass JD.com auch den deutschen Markteintritt plane. Damals sprach Gründer Richard Liu noch davon, dass das Unternehmen noch im Jahr 2018 ein Büro in Deutschland eröffnen wolle. „Es geht nur noch darum, Details zu klären“, so Liu. Ende 2018 machte das Unternehmen dann einen Rückzieher – innerhalb des ersten Halbjahres 2019 soll es nun kein Büro in Deutschland geben, berichtete das Handelsblatt.

Veröffentlicht: 05.03.2019
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

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