Fressnapf steigert Umsatz und Gewinn – und will zur Plattform werden

Veröffentlicht: 28.02.2019
imgAktualisierung: 28.02.2019
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
28.02.2019
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Hund vor einem Fressnapf
© Ekaterina Markelova / Shutterstock.com
Der Heimtierspezialist Fressnapf konnte 2018 sowohl die Umsätze als auch die Gewinne steigern. Für die Zukunft hat das Unternehmen große Pläne.


Die Erfolgsstory von Fressnapf geht weiter: Der Anbieter für Heimtierbedarf hat Angaben zu seinen jüngsten Geschäftszahlen gemacht und die zeigen – wie auch in den vergangenen Jahren – nach oben. Allein in Deutschland konnte Fressnapf seine Umsätze im vergangenen Jahr um vier Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro steigern. Im Europageschäft fiel das Plus sogar noch höher aus: Bei einem Wachstum von 6,3 Prozent konnten europaweit Umsätze von 2,1 Milliarden Euro generiert werden.

Nach Informationen von Finanznachrichten.de habe Fressnapf-Inhaber Torsten Toeller auch einen Anstieg der Gewinne bestätigt. Konkrete Zahlen zu den Überschüssen wurden allerdings nicht preisgegeben.

Fressnapf: Online-Handel gewinnt zunehmend an Bedeutung

Dennoch scheinen die Geschäfte keine Selbstläufer zu sein. Der Druck der Branche ist in den vergangenen Jahren gewachsen, meint auch Toeller: „Das Wachstum der Heimtier-Branche wird durch den Wettbewerbs- und Margendruck auf allen Kanälen deutlich herausfordernder.“ Nichtsdestoweniger sei es Fressnapf im vergangenen Jahr geglückt, die stationären Marktanteile im deutschen Raum weiter auszubauen.

Obwohl das stationäre Geschäft für den Heimtierexperten immer noch das größte Zugpferd ist und die mehr als 1.500 Filialen in Europa demzufolge auch für den größten Teil der Umsätze verantwortlich waren, kommt dem Online-Handel bei Fressnapf eine immer größere Bedeutung zu: Er sei mit einem deutlichen Plus von 18,5 Prozent der größte Wachstumstreiber des Unternehmens.

Für das laufende Jahr sind überdies auch Zuwächse von sieben bis acht Prozent angedacht. Dabei stehen vor allem auch die Eigenmarken von Fressnapf im Fokus, mit denen bereits die Hälfte der Verkäufe erzielt werden.

Tierfutter, Zubehör und Co.: Fressnapf will digitale Plattform aufbauen

Die guten Wachstumszahlen im digitalen Bereich will Fressnapf auch in Zukunft stützen und ausbauen. Konkret habe Torsten Toeller dabei vor, aus Fressnapf eine Plattform zu machen, „die nicht nur Tierfutter und Zubehör verkauft, sondern mit ihren Läden, Apps und Online-Angeboten für praktisch alle Probleme der Tierhalter von der Beratung beim Kauf, über die medizinische Versorgung bis zur Vermittlung eines Hundesitters eine Antwort bietet“, schreibt Finanznachrichten.de weiter.

Und dieses Ziel soll bereits in wenigen Jahren, das heißt bis 2025, in die Tat umgesetzt sein. Dass mit dem Bau einer digitalen Plattform auch hohe Investitionen verbunden seien, darüber ist sich Toeller bewusst. „Aber das ist gut so. Denn unsere Wettbewerber können sich das nicht leisten“, wird er weiter zitiert.

Veröffentlicht: 28.02.2019
img Letzte Aktualisierung: 28.02.2019
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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