Manche Online-Shopper scheinen eine Art Doppelmoral zu verfolgen: Einerseits fürchten sie sich davor, dass Unternehmen zu viel über sie wissen, wenn sie persönliche Daten im Web angeben. Andererseits legen sie diese gern offen, wenn sie dafür einen konkreten Vorteil erhalten. Das ist eines der Ergebnisse der repräsentativen Idealo-Studie „E-Commerce-Trends 2019“.
57 Prozent der Befragten haben Angst, dass die Firmen zu viel über sie und ihre Vorlieben wissen. Das sind vier Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Allerdings geben 60 Prozent an, dass sie ihre Daten eben doch offenbaren – wenn sie dafür „einen attraktiven Vorteil erhalten“, wie es in der Studie heißt. Zwei Drittel finden es sogar nützlich, wenn Unternehmen ihre persönlichen Daten speichern, zum Beispiel um das Bezahlen im Web zu beschleunigen.
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