Die Vorteile des US-Marktes liegen auf der Hand: Es warten 325 Mio. potenzielle Kunden, die allesamt dieselbe Sprache sprechen und deutlich kaufkräftiger und konsumfreudiger als wir Europäer sind. Das durchschnittliche Einkommen in den USA liegt 15-20 Prozent über dem der Deutschen, nahezu jeder dritte US-Haushalt verfügt dabei über ein Jahreseinkommen von über 100.000 Dollar.
Blickt man nur 15 Jahre zurück, waren diese Endkunden für Händler noch vergleichsweise schwer zu erreichen und der Markteintritt war eher beschwerlich, es sei denn man verfügte über ein beträchtliches Budget, gute Kontakte und einen langen Atem. Zu groß war die Distanz zum US-Markt und zu den Kunden, logistische und administrative Barrieren waren meist nur für größere Unternehmen zu überwinden.
In Zeiten des E-Commerce hat sich das Bild jedoch grundlegend verändert und der Markteintritt hat sich für Händler dank Amazon und Co. deutlich vereinfacht: Beim Verkauf über Amazon in den USA hat man als Händler die Möglichkeit, mit sehr geringem Investment vom ersten Tag an von der Infrastruktur des Versand-Riesen zu profitieren, um seine Produkte erfolgreich auf dem US-Markt zu etablieren.
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