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Amazon nicht mehr unter den zehn besten Online-Shops

Veröffentlicht: 23.01.2015
imgAktualisierung: 23.01.2015
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
23.01.2015
img 23.01.2015
ca. 2 Min.
Amazon wurde aus der Liste der 10 besten Online-Shops aus Kundensicht verbannt. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des ECC Köln. Stattdessen finden sich zwei Familienunternehmen an der Spitze.


Amazon gehört nicht mehr zu den zehn beliebtesten Online-Shops. Das hat die neue Studie „Erfolgsfaktoren im E-Commerce“ des ECC Köln ergeben. Stattdessen dominieren zwei Familienunternehmen die Liste der besten Online-Shops.

Stimmungseinschätzung mit Haken

(Bildquelle Zufriedenheit: Ivelin Radkov via Shutterstock)

An der Spitze der besten Online-Shop aus Kundensicht stehen das Musikhaus Thomann und die Parfümerie Pieper. Das hat die neue Studie „Erfolgsfaktoren im E-Commerce – Deutschlands Top-Online-Shops Vol. 4“, die vom ECC Köln in Zusammenarbeit mit Hermes, SAP und Yapital veröffentlicht wurde, ergeben. Bei den beiden Spitzenreitern handelt es sich um Familienunternehmen.

„Musikhaus Thomann behauptet sich bereits seit vier Jahren auf den Spitzenplätzen“, erklärt das ECC Köln. „Der Spezialist für Musikinstrumente und Zubehör kann insbesondere in Sachen Service und Sortiment punkten – und seine Kunden so erfolgreich binden: Über 97 Prozent der befragten Kunden bezeugen eine hohe Gesamtzufriedenheit, Wiederkaufabsicht sowie Weiterempfehlungsbereitschaft.“

Grafik: Top Online-Shops

Amazon als größter Verlierer

Nicht mehr unter den Top-10 der aus Kundensicht besten Online-Shops befindet sich Amazon. Zwar konnte Amazon seinen Online-Shop-Index von 76,6 auf 77,2 Punkte verbessern, aber andere Online-Shops konnten ihre Kunden noch stärker zufriedenstellen. Während Amazon die untersuchten Erfolgsfaktoren nur leicht verbessern konnte, hat das Musikhaus Thomann seine Indexwerte „deutlich gesteigert“.

„Amazon war in puncto Service und schnelle Lieferung lange Spitzenreiter bei der Kundenzufriedenheit – andere Online-Shops haben jedoch deutlich aufgeholt“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln. „Zudem leidet die Usability – ein entscheidendes Kriterium bei der Bewertung von Online-Shops – unter dem immer breiter und tiefer werdenden Sortiment.“

Aber auch im direkten Branchenvergleich steht Amazon nicht mehr an der Spitze: Das Unternehmen musste sich gegenüber dem Online-Shop von Otto geschlagen geben. Auch Otto konnte in Sachen Kundenzufriedenheit deutlich zulegen.

Für die Studie wurden mehr als 10.600 Online-Shopper zu ihren Erfahrungen mit 105 Online-Shops befragt.

Veröffentlicht: 23.01.2015
img Letzte Aktualisierung: 23.01.2015
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

KOMMENTARE
2 Kommentare
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dieter
05.02.2015

Antworten

Ich habe dem arrogantem Unternehmen Amazon nun endlich komplett den Rücken gekehrt und alles gekündigt. Nachdem ich durch eine Kontoumstellung in einem einzigen Fall seit Jahren kurzfristig im Zahlungsverzug geriet, sperrte man mir nicht nur mein Kunden Konto,auch sämtliche Bankverbindunge n wurden nicht mehr akzeptiert. Man riet mir dann das ich mir doch eine Amazon Kreditkarte kaufen soll um weiter bei Amazon fleißig kaufen zu dürfen. Das war mit zu viel des Guten und von Arroganz nicht zu überbieten. Nach meiner Kündigung kam dann noch ein Schreiben in dem sämtliche Nachteile für mich noch mal aufgelistet wurden. Unten an dem Schreiben fand sich dann noch ein Banner wo zu lesen war "Amazon hat sich zum Ziel gesetzt den besten Kundenservice der Welt (!) aufzubauen" - sehr wiedersprüchlic h.....
Alexander
23.01.2015

Antworten

Interessanter Trend!
Hoffen wir doch, dass persönlicher Verkauf mit Gesicht, auch wenn es online manchmal scher ist, sich weiter etablieren wird.